Bild Dell: Dell Notebooks mit Nvidia-Quadro-Grafikchips des Modelljahrs 2017.

Nvidia präsentiert mobile Quadro-Grafikchips der Pascal-Generation

Leistungsschub – Mobile Nvidia Quadro Grafikchips (2017). Nvidia erneuert, wie üblich etwas zeitverzögert, die professionelle Quadro-Serie für Notebooks. Hier profitieren zwar nicht alle 2017er Modelle von der aktuellen Pascal-Architektur, dennoch ist anhand der technischen Daten bei den meisten Ausbaustufen im Vergleich zu den Vorgängern ein deutlicher Leistungssprung zu erwarten.

Mobile Nvidia Quadro Grafikchips (2017) mit Pascal-Architektur

Wie schon bei den Consumer-Grafikchips der Geforce-Reihe, scheint Nvidia auch bei den professionellen Grafikchips der Quadro-Serie die Aktualisierung hin zur Pascal-Architektur stufenweise durchzuführen. Nvidia zieht hier derzeit noch die Grenze bei den leistungsstarken Modellvarianten die für den Einsatz in großen 17-Zoll-Notebooks vorgesehen sind und mindestens eine maximale Leistungsaufnahme von 75 Watt aufweisen. Dazu gehören:

  • Nvidia Quadro P3000
  • Nvidia Quadro P4000
  • Nvidia Quadro P5000

Von den Eigenschaften her stechen bei allen drei Pascal-Quadros die Unterstützung von DirectX 12 Feature Level 12_1 und DisplayPort 1.4 hervor. Die beiden leistungsstärksten Modelle Nvidia Quadro P4000 und Nvidia Quadro P5000 tragen zudem das VR-Ready-Logo. Dementsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Dells angekündigter Precision-7720-Workstation mit besonderen VR-Fähigkeiten einer dieser beiden Chips verbaut wird. Eine Vorstellung der großen Precision-Workstation ist für den 28. Februar vorgesehen.

Bild Nvidia: Mobile Nvidia Quadro-Familie 2017.
Bild Nvidia: Mobile Nvidia Quadro-Familie 2017.

Mobile Nvidia Quadro Grafikchips (2017) mit Maxwell-Architektur

In kleineren Gehäusen, also 15 Zoll abwärts, kommen weiterhin Grafikchips der Maxwell-Architektur zum Einsatz. Dazu gehören:

  • Nvidia Quadro M2200
  • Nvidia Quadro M1200
  • Nvidia Quadro M620
  • Nvidia Quadro M520

Leistungsmäßig hat sich aber auch hier einiges getan. Die CUDA-Recheneinheiten wurden teils drastisch erhöht, bei allen Modellen kommt generell nur noch GDDR5-Grafikspeicher zum Einsatz und die Speicherbandbreite konnte hier und da gesteigert werden. DirectX 12 wird jedoch weiterhin nur mit Feature Level 11 unterstützt und der DisplayPort ist auf Version 1.2 limitiert.

Hier nochmal zur Erinnerung die technischen Daten der Vorgängermodelle, die noch komplett auf der Maxwell-Architektur basieren:

Bild Nvidia: Mobile Nvidia Quadro-Familie 2016.
Bild Nvidia: Mobile Nvidia Quadro-Familie 2016.

Quellen: Nvidia, Dell

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